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Burgenland

Winterwandern im Burgenland: Einmalige Erlebnisse

Milde Temperaturen, herrliche Landschaften und rundherum viel Ruhe. Das Burgenland eignet sich gerade im Winter wunderbar zum Entschleunigen.

von Oliver Scheiber

01/23/2023, 01:37 PM

Das Burgenland ist speziell in der kalten Jahreszeit ein wunderbarer Ort der Entschleunigung. Der Winter hier ist ganz anders als im Rest Österreichs. Es herrschen vergleichsweise milde Temperaturen, und auch die Sonne lässt sich hier häufiger blicken. Und gerade das macht es so besonders. Eine traumhaft schöne Möglichkeit, das Land und seine Leute zu erkunden, ist ein ausgedehnter Winterspaziergang. Das Burgenland bietet einzigartige Landschaften, angefangen bei der sanften Ebene des Seewinkels bis hin zu verträumten Flusslandschaften im Süden. Viele Touren eigenen sich perfekt zum Entschleunigen, denn sie sind weder übermäßig anstrengend noch erfordern sie zusätzliche Ausstattung für die kalte Jahreszeit. 
 

Geschriebenstein

Starten wir ganz oben, mit einer Wanderung zum höchsten Punkt des Burgenlandes, dem Geschriebenstein. Rundherum liegen die 8.500 Hektar des grenzüberschreitenden Naturparks Geschriebenstein-Írottkö mit über 500 Kilometern an Wanderwegen. Viele Sehenswürdigkeiten, interessante Themenwege und unberührte Landschaften begleiten den Wanderer auf der gewählten Route. So findet man etwa mitten im Wald die 31 m hohe Margarethenwarte in Lockenhaus, die bei guter Sicht einen Blick bis zum Wechsel und zur Buckligen Welt, über Rax, Schneeberg, den Neusiedler See und das Wiener Becken bietet. 
 

  • Der Geschriebenstein (auch: Gschriebenstein, ungarisch: Írottkő) ist mit 884 m der höchste Berg des Burgenlandes und Westungarns. Er ist der höchste Punkt des Günser Gebirges und der östlichste Ausläufer der Alpen. Seinen Namen bekam er, weil er die niedergeschriebene Grenze zwischen den Esterházys im Norden und den Batthyánys im Süden markierte.
  • Der Mittelpunktstein liegt auf 284 Meter Seehöhe. Zieht man um den Mittelpunkt des Burgenlandes einen Kreis mit einem Radius von 1.000 km, so erreicht man in Rumänien das Schwarze Meer, in Griechenland die Ägäis, in Italien Kalabrien, in Frankreich Marseille, in den Niederlanden Amsterdam und in Litauen den geografischen Mittelpunkt Europas. Dieser liegt etwa 26 km nördlich von Vilnius, der Hauptstadt Litauens. 
     

Zwischen Rust und Mörbisch

Bei der nächsten Wanderung wird es wieder flacher. Zwischen der Freistadt Rust und der Festspielgemeinde Mörbisch am See gibt es auf einem Naturweg zahlreiche Highlights zu entdecken. Die Wege sind großteils unbefestigt und die Tour führt mitten durch die Weingärten. Dazwischen eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Neusiedler See. Die historische Altstadt von Rust erstrahlt gerade in der Dämmerung in einem bunten Lichterglanz, ebenso wie die romantischen Hofgassen in Mörbisch. Ein Abstecher führt zu verträumten Schilfhütten und Stegen in den Horizont. 

Weg zur Mitte

Wieder etwas höher hinauf, geht es zum geografischen Mittelpunkt des Burgenlandes in Frankenau-Unterpullendorf. Ein Basaltstein aus dem Naturpark Landseer Berge markiert diesen Punkt. Die Donatuskapelle ist eine beliebte Raststätte für Wanderer. Wenn man sich am Mittelpunkt des Burgenlandes im Kreise dreht, sieht man die gesamte Gebirgsumrahmung des Oberpullendorfer Beckens, eine wunderschöne wellige Hügellandschaft, die sich im Verlauf der Jahreszeiten in immer anderen Farben zeigt. Zudem hat man Blick auf gleichzeitig sieben Kirchtürme der Region. Der Weg ist auch mit dem Kinderwagen gut begehbar. 
 

Weinwandern

Was wäre das Burgenland ohne Wein, auch beim Wandern? In Purbach etwa befindet sich eine der wohl schönsten Kellergassen Österreichs. Um die begrünten Weinkeller der malerischen Gasse zu bewundern, startet man den Winterspaziergang am besten im historischen Ortskern von Purbach. Von dort geht es zum Fuße des Leithagebirges, wo sich ein Weinkeller an den anderen reiht. Setzt man den Spaziergang in Richtung Leithagebirge fort, gelangt man zu einer Aussichtsplattform, die einen wunderbaren Ausblick über Purbach bis hin zum Schilfgürtel des Neusiedler Sees bietet. Ein anderer Weinwanderweg verbindet den Deutsch Schützener Weinberg mit dem idyllisch, mitten im Wald liegenden Weingebiet Csaterberg. Die Tour eignet sich perfekt für einen Halbtages-Ausflug. Am Csaterberg sollte man unbedingt das Steinmuseum besuchen. Hier werden unter anderem Süßwasseropale präsentiert, die man auch während der Wanderung finden kann. 
 

Weitwandern

Und wer es wirklich weit mag, dem seien die burgenländischen Abschnitte auf dem Alpannonia® Weitwanderweg ans Herz gelegt. Je nach Wanderlust geht es zwei, drei oder fünf Tage auf idyllischen Pfaden durch wunderschöne Landschaften zu den kulturellen Schauplätzen.

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