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Outdoor & Sport
08/24/2022

Wandern im Winter: die besten Tipps für die Tour

Beim Wandern im Winter kommt es auf die richtige Ausrüstung an. Wir haben Tipps und Tricks für Sie.

Wenn draußen der Schnee die Landschaft mit einer glitzernden Decke überzieht, schlagen die Herzen von Skifahrern und Snowboardern höher. Doch nicht nur jene, die auf Brettern Hänge hinuntersausen, freuen sich über die weiße Pracht. Auch Wanderbegeisterte lassen sich davon hinaus in die Natur locken. Wandern im Winter ist nämlich gesund und noch dazu eine wunderschöne Angelegenheit. Vorausgesetzt, man befolgt ein paar Tipps. Wichtig ist vor allem, auf die richtige Ausrüstung beim Winterwandern zu achten:

1. Die richtigen Schuhe für eine Winterwanderung

Eine erfolgreiche Winterwanderung beginnt schon bei der Planung der Strecke. Je nachdem, wo man unterwegs sein wird, sind unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände notwendig. Winterwanderwege sind in der Regel geräumt oder zumindest gestreut. Hier reichen wasserfeste Wanderschuhe mit einem guten Profil vollkommen aus. Routen, die fürs Schneeschuhwandern ausgelegt sind, erfordern - nomen est omen - Schneeschuhe.

2. Stöcke

Wanderstöcke sind beim Winterwandern ein sinnvolles Hilfsmittel. Vor allem beim Bergaufgehen mit Schneeschuhen haben sie sich bewährt. Man sollte darauf achten, die richtigen Teller zu benutzen. Die für eine Wanderung im Winter sind etwas größer. Sie versinken dadurch weniger tief im Schnee. Viele Stöcke sind mit austauschbaren Tellern erhältlich.

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3. Gamaschen und Grödel

Gamaschen zieht man über den unteren Teil des Hosenbeins und über die Oberseite der Schuhe. So verhindert man, dass Schnee zwischen Hose und Zunge in die Schuhe gelangt. Vor allem, wer beim Wandern im Winter mit einer Legging oder einer nicht wasserabweisenden Hose unterwegs ist, wird davon profitieren. Grödel sind eine Art "Schneekette für die Schuhe". Sie sorgen für den nötigen Grip und ermöglichen das rutschfeste Gehen auf Eis und auf hartem Schnee. Sie sind leicht und günstig. Außerdem kann man Grödel unter jeder Art von Schuh tragen. Damit zählen sie als fester Ausrüstungsbestandteil beim Wandern im Winter.

4. Die richtige Kleidung beim Winterwandern

Wenn es bergauf geht, kommt man oft auch bei Minusgraden ins Schwitzen. Und bei der nächsten Pause oder bergab wird es dann umso kälter. Wer dafür bestens gerüstet sein möchte, setzt am besten auf den Zwiebellook. Viele dünnere Schichten sind besser, als eine dicke. Funktionsunterwäsche, ein langärmeliges T-Shirt, ein dünnes Fleece mit Kapuze, eine dünne Isolationsjacke und eine Hardshell-Jacke gegen Witterungseinflüsse haben sich bewährt. Warme Wandersocken halten die Füße bei Laune. Elementar: Handschuhe und Haube!

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5. Sonnenschutz im Winter

Schnee reflektiert das Sonnenlicht viel stärker als die Wiese vom Badesee. Deswegen sollte man im Winter auf keinen Fall auf Sonnenschutz verzichten. Einfach die Reste vom letzten Griechenlandurlaub zu nehmen, ist aber keine gute Idee. Die meisten Sonnencremes enthalten viel Feuchtigkeit. Wenn diese gefriert, führt das zu Hautschäden. Besser also zu spezieller Gletschersonnencreme und zu Lippenpflegestiften mit UV-Schutz greifen. Beim Eincremen nicht auf die Ohren und die Nase vergessen. Sonnenbrille einpacken!

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6. Der richtige Proviant

Im Winter verbraucht der Körper mehr Energie, um seine Temperatur aufrecht zu erhalten. Durch Eis und Schnee zu stapfen, ist zudem eine anstrengende Angelegenheit. Deshalb darf es im Winter ruhig etwas mehr Proviant sein. Eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk, zum Beispiel Tee, sorgt für Wärme von Innen. Auch Wasser in einer Thermoskanne transportieren, um zu vermeiden, dass es einfriert. Vollkornbrot, Gemüsesticks und Nüsse liefern unterwegs Energie. Achtung: Joghurtgetränke, Dips und Bananen frieren leicht ein.

7. Die richtige Planung einer Winterwanderung

Bei der Tourenplanung sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Tage im Winter kürzer sind. Und dass man für die Bewältigung von Distanzen aufgrund der Witterung in der Regel länger benötigt als im Sommer. Auch wenn Wegweiser verschneit sind, verliert man Zeit. Unbedingt also eher kürzere Touren unternehmen, eine Stirnlampe, eine Powerbank fürs Handy und eventuell auch eine Karte einstecken.

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