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08/21/2021

Die 5 spektakulärsten Schluchten und Klammen rund um Wien

Ob in Oberösterreich, Niederösterreich oder der Steiermark: Österreich hat die schönsten Klammen.

Grand Canyon-Feeling für daheim

Österreich bietet die idealen Voraussetzungen für die Entstehung von Schluchten und Klammen. Denn einerseits verfügt das Land über viele Flüsse und Bäche, andererseits aber auch über viele Gebirge, durch die sich die Wassermassen erst einmal ihren Weg bahnen müssen. Haben sie das in Jahrtausenden beständigen Fließens erst einmal geschafft, sind das Ergebnis atemberaubende Klammen und Schluchten. Diese schlängeln sich durch hoch aufragende Felswände und laden dazu ein, an heißen Tagen Abkühlung zu suchen. Doch nicht nur dann ist eine Wanderung entlang des Wassers überaus angenehm. Die Geräusche der Natur wirken sich nachweislich normalisierend auf den Herzschlag aus und reduzieren Stress.

Zudem sind für Allergiker und Menschen mit Atemwegsproblemen Wege durch Schluchten in der Regel sehr angenehm. Grund dafür ist das besondere Mikroklima, das wie ein Luftfilter funktioniert Über 300 der Klammen in Österreich kann man durchwandern. Das Erstellen einer Top-Liste fällt entsprechend schwer. Am besten, man setzt einfach alle Schluchten und Klammen in Österreich auf seine To-Do-Liste. Womit Sie beginnen könnten:

Oberösterreich: Wolfsschlucht

Seit 1997 führt ein rund 5 Kilometer langer Natur- und Kulturlehrpfad durch die Wolfsschlucht in der Nähe von Bad Kreuzen. Man kann sie im Rahmen des Donausteigs oder als Teil der Bad Kreuzner Donaublickrund begehen – oder sie einfach für einen kurzen Spaziergang besuchen. Schon weit vor 1997 waren hier allerdings Menschen unterwegs. Denn ab 1846 verwendete man die Wasserfälle zum Duschen, die Wasserbecken als Badewannen. Die Überreste davon sieht man heute noch als Fundamente und Pfostenlöcher sowie auf Schildern und einem sogenannten „Badstein“ neben dem Wegesrand. Früher säumten hier die Holzbauten der damaligen Kaltwasser-Heilanstalt Bad Kreuzen die Pfade. Die Tour führt über Waldböden vorbei an bemoosten Felswänden vorbei, am schönsten ist sie, wenn man am Parkplatz bei der Speckalm parkt und dann bergauf geht. Die Wanderung ist auch für Kinder interessant und gut machbar.

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Niederösterreich: Ysperklamm

Im südlichen Waldviertel erwartet die Ysperklamm mit ihrem faszinierenden Naturschauspiel wandernde Besucher. Die ganzjährig geöffnete Klamm ist jener Ort, an dem das Wasser der Ysper, Holz und Granit aufeinandertreffen. Das Ergebnis ist ein Spektakel, das Groß und Klein begeistert. Während man über Stegen und Brücken wandert, kommt man den Kaskaden, Steinformationen, Wasserfällen und der Natur ganz nahe. Oben genießt man von einem Aussichtspunkt einen herrlichen Ausblick ins Yspertal. Wer sich für die Flora und Fauna der Klamm interessiert, kann diese gemeinsam mit einem Naturvermittler besuchen. Neben Wissenswertem über die Natur erfährt man dabei auch alles über die wirtschaftliche Nutzung in längst vergangenen Zeiten. Die Gehzeit beträgt etwa eineinhalb Stunden, die reine Klamm-Strecke ist hin und retour 4 Kilometer lang, sie kann aber auch im Rahmen längerer Touren, etwa dem Druidenweg Peilsteinblick, erwandert werden. Ausgangspunkt für die Ysperklamm ist das Gasthaus Forellenhof.

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Niederösterreich: Steinwandklamm

Sie liegt auf 549 Metern Seehöhe und gilt als eine der atemberaubendsten Karstklammen in Niederösterreich: die Rede ist von der Steinwandklamm. Der Klammbach verwandelt sich nach Regenfällen in ein wildes Gewässer, über dessen tosende Wasserfälle Brücken und Stiegen führen. Links und rechts ragen hohe Felswände hoch, und irgendwann kommt man schließlich zum Türkenloch. Die Höhle ist Teil der Wanderung hinauf zum Gasthaus Jagasitz auf 706 Metern Seehöhe. Oben belohnt einen der Ausblick auf den Schneeberg. Wer noch mehr Action will, kann alternativ über den Rudolf Decker Steig hochklettern. Der führt über eine 15 Meter lange Leiter und durch das „Wildschützenloch“. Ein Besuch der Steinwandklamm ist vor allem dann spektakulär, wenn der Klammbach Wasser führt. Das ist aber nicht immer der Fall. Übrigens war niemand Geringerer als Kaiser Franz Joseph bekennender Fan der Klamm. Unterwegs informieren Tafeln über die Flora und Fauna in der Klamm. Der beste Ausgangspunkt ist die Jausenstation Reischer in Furth. Ein 11 km langer Rundwanderweg erschließt die Klamm.

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Steiermark: Raabklamm

Am Fuße des Ossers auf der Teichalm, auf rund 1150 Metern Seehöhe, entspringt die Raab. Sie schlängelt sich durch die Steiermark und das Burgenland, bildet in der Steiermark aber die längste Schlucht Österreichs. Sie erstreckt sich auf einer Länge von 17 Kilometern und ist geprägt von romantischen Stegen, steilen Felsen und einer Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Mit etwas Glück beobachtet man hier neben Wasseramseln auch den strahlend blauen Eisvogel oder den Schwarzstorch. Viele Tiere, die als gefährdet gelten, haben hier einen Zufluchtsort gefunden. Die Raabklamm ist daher ein Natura 2000 Schutzgebiet. Wer möchte, kann von der Raabklamm aus einen Abstecher in den Naturpark Almenland machen. Einige Teile der Klamm sind barrierefrei, weshalb man sich auch mit dem Rollstuhl und dem Kinderwagen fortbewegen kann. Wer möchte, kann auch an geführten Wanderungen teilnehmen. Sie ist das ganze Jahr über begehbar. Der beste Einstiegspunkt ist beim Infozentrum Gutenberg.

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Burgenland, Niederösterreich, Steiermark: Willersdorfer Schlucht

Eventuell ist die Bezeichnung „Schlucht“ nicht ganz korrekt. Schließlich ist der etwa 10 Kilometer lange Weg nicht von tosenden Bächen, tiefen Abgründen und atemberaubenden Anstiegen geprägt. Ganz im Gegenteil. Man wandert gemächlich über weite Wiesen, vorbei an einer riesigen Trauerweide und durch dichte Wälder. Höhenmeter macht man dabei nicht besonders viele, was die burgenländische Variante einer Schlucht auch für Familien zu einem guten Ausflugsziel macht. Obwohl: „burgenländisch“ stimmt nicht ganz. Der Weg führt nämlich durch das „Dreiländereck“ aus Burgenland, Niederösterreich und Steiermark. Zu finden ist er dank der blau-weißen Markierungen an den Bäumen leicht. Wer möchte, kann einen Abstecher zur Alpannoniawarte machen, dann muss man aber eine Stunde mehr einplanen. Der ideale Ausgangspunkt für die wunderschöne Wanderung liegt in Willersdorf, in Oberschützen.

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