© Günter Auferbauer

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03/17/2021

Wandern in den Grazer Hausbergen

Wir stellen fünf Touren aus dem Rother-Wanderführer „Grazer Hausberge“ vor.

Rund um Graz erhebt sich eine großartige Bergwelt. Von sanften Almwiesen bis zu felsigen Gipfeln haben die Hausberge der steirischen Landeshauptstadt und im angrenzenden Mur- und im Mürztal viel zu bieten.

Viele gute Gründe lohnen, die Grazer Hausberge zu besuchen!

Günter und Luise Auferbauer

Das Grazer Autorenpaar Günter und Luise Auferbauer macht in dem Rother Wanderführer „Grazer Hausberge“ Lust auf Wanderungen im grünen Herzen Österreichs.

Über den Gschwendtberg: Kleiner Gipfel mit großen Tiefblicken auf das Frohnleitener Mur-Knie

Wie das Gipfelbuch bezeugt, übt der Gschwendtberg – ortsüblich „Gschwendt“ genannt – eine große Anziehung aus. Die im breiten Wasser der Mur sich spiegelnde Gestalt dieses Berges reflektiert fotogene Konturen und zusätzlich alpine Strukturen. Die zahlreichen Felskanzeln verleihen diesem eher niedrigen Berg zumindest einen Hauch alpinen Charakters. Dennoch: Etliche der felsigen Gratabsätze ermöglichen sowohl „luftige Lichtblicke“ auf das markante Knie des Murflusses als auch umfassenden Überblick auf das einzigartige historische Ortsbild der Stadt Frohnleiten.

Das Stadtzentrum von Frohnleiten – geprägt von Tabor, Katharinenkirche, Pfarrkirche, Marktplatz, Mariensäule und Bürgerhäusern – und speziell das aus dem Park wahrnehmbare Ortsbild bringt Besucher ins Schwärmen: Die über dem rechten Ufer der Mur malerisch komponierte Häuserfront „kontrastiert um die Wette“ mit der vom Gschwendtberg in die Mur projizierten Alpinkulisse.

  • Dauer: 4.00 Stunden
  • Höhenunterschied: 580 m
  • Talort: Frohnleiten, 438 m; (Anfahrt: S 35 Brucker Schnellstraße)
  • Ausgangspunkt: Park-and-Ride-Platz (P+R) am Bahnhof Frohnleiten
  • öffentliche Anfahrt: S-Bahn S1; Regionalbus 100
  • Anforderungen: Nebenstraßen; steiles Waldgelände; markiert.
  • Einkehr: Restaurant „Volkshauspark“ (mittwochs Ruhetag)

Spaziergänge in der Stadt Frohnleiten, an Mur-Promenaden, im Volkshauspark

 Vom Bahnhof Frohnleiten (1) gehen wir an der „Mauritzener Hauptstraße“ in Richtung Murbrücke. Davor zweigen wir ab, bummeln entlang der Promenade, flussaufwärts, zur riesenhaften Umfahrungsbrücke. Wir unterqueren diese uns rechts haltend, erreichen die Straßentafel „Brunnhof“ und den Hinweis „Gschwendt“. Unser Weg (Nummer 10) verläuft durch eine kleine Bahn­unterführung (Strecken-km-Marke 182,545), danach, links des Schremsbaches und vorbei an der Tischlerei Galli-Magerl, zur Gabelung in Brunnhof. Ab hier bergan: In einem Buchenwald zur Julius-Warte (2); Rastplatz und Fernrohr. Im Weiteren führen auch Trittspuren stellenweise an Felsköpfe bzw. felsige Aussichtskanzeln heran, auch an eine Sitzbank. Eine kleine Kuppe bildet den höchsten Punkt: Auf dem Gschwendtberg (3) stehen ein Gipfelkreuz und eine Rastbank („Romans Ruhe“).

Die Abstiegsroute ist ebenfalls mit der Nummer 10 markiert und anfangs steil trassiert, leitet als Waldsteig nordwestseitig, durch Wald, zum Gehöft Schlöglmoar (4). Ein Waldweg verbindet nach Maria Ebenort (5). Ab dem Haus Nr. 16 gehen wir entlang von Straßen in die Siedlung Wannersdorf. Nach der Südbahn-Unterführung (km-Marke 181,350) nützt uns ein Gehsteig. Alsbald erreichen wir die Umfahrungsbrücke, schlendern entlang des linken Ufers zum „Volkshauspark“ und nehmen das Stadtbild verinnerlicht wahr. Nahe liegt der Bahnhof Frohnleiten (1). 

Drachenhöhle und ­Röthelstein-Westgipfel: Leichtfüßig gipfelwärts – am besten mit „Drachenblut in den Adern“

Der von Mixnitz aus gut erreichbaren Drachenhöhle haftet ein hoher Grad Bekanntheit an, gegründet in der zeitlos populären „Sage vom Drachen“: Dieser zufolge habe ein Drache den Höhleneingang bewacht. Aktuell beeindrucken folgende Fakten zur Drachenhöhle: Deren Tiefe beträgt 542 Meter, das Portal ist zwölf Meter hoch und 20 Meter breit. Die erste Höhlenbefahrung datiert von 1837. Seit 1928 ist die Höhle unter Schutz gestellt, 1949 wurde sie zum „Naturdenkmal“ erklärt. Am Portal informieren Namen und Daten zur Historie. Ökologisch bedingt, insbesondere aus Rücksichtnahme auf die Fledermäuse während deren Ruhezeit, darf die Höhle nur in Zusammenhang mit Führungen betreten werden. Wer über eine solide Kondition verfügt, folglich „Drachenblut in den Adern“ fühlt, überwindet gut den steilen Anstieg zum Höhlenportal. Derart trainierte Menschen schätzen die Kombination „Drachenhöhle und Röthelstein“ als ein stets auf das Neue hoch willkommenes Ausflugs-Gustostück.

  • Dauer: 5:00 Stunden
  • Höhenunterschied: 800 m
  • Talort: Mixnitz, 450 m; Anfahrt: S 35 Brucker Schnellstraße.
  • Ausgangspunkte: Jausenstation „Heubergstüberl“; Zufahrt: aus Mixnitz-Ortsmitte, ab Kreisverkehr 1,2 km. Oder Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm
  • öffentliche Anreise: S-Bahn S1; Regionalbus 100, 167
  • Anforderungen: Teils steil; abseits markierter Wege nur Steigspuren. Vorsicht, Steinschlaggefahr in der mit Ketten gesicherten Rinne und nahe der Drachenhöhle!
  • Einkehr: Heubergstüberl“ (montags Ruhetag); geöffnet Ende April bis Ende Oktober/Anfang November

Führungen ab Mitte Mai bis Anfang Oktober; alle 14 Tage;  wechselweise an Samstagen, Sonntagen; Führungsdauer 3–4 Std.; Lampen werden bereitgestellt. Anmeldungen beim „Heubergstüberl“ unter +43 650 5066166.

Ab dem Bahnhof in Mixnitz (1) spazieren wir zum Kreisverkehr in der Ortsmitte und, die Straße entlang, zum Heubergstüberl (2). Am Parkplatz informiert eine Tafel zur Umgebung. Wir folgen dem Weg 1; er führt durch Waldgelände bergan. Die abschließende Rinne (eine Kette dient als Handlauf) wird vom Portal der Drachenhöhle (3) überragt. Rechts davon leiten Steigspuren bergwärts. Ebenso sich rechts haltend überquert man eine Geröllrinne und gelangt zu Felskanzeln; diese gewähren jeweils hervorragende Aussicht auf das Murtal.

Alsbald erreichen wir einen Wiesensattel; im Blickfeld liegt auch Klettergelände. Unser Waldsteig leitet zu kleinen Felsen und darüber in einen Sattel. Von dem teils am Boden liegenden Gatterzaun (4) linker Hand weiter: auf Steigspuren zu felsigem Waldgelände. Dieses queren wir und ersteigen, abschließend, aus einer Einsattelung den baumfreien Röthelstein-Westgipfel (5) – lokal „Steinspitz“ genannt –, ein hervorragender Aussichtsplatz.

Der Rückweg führt zum erwähnten Gatterzaun (4). Entlang von Geländekanten leiten Steigspuren wechselweise nord- bzw. ostwärts bergab und schließlich in die harmonisch geformte Bucheben (6). In diesem Wiesensattel – einst Drehort für einen Natur- und Heimatfilm – mündet der Weg 747 ein: Er leitet uns zurück zum Heubergstüberl (2). Von hier 20 Minuten zum Bahnhof in Mixnitz (1).

Mixnitz, Bärenschützklamm und Schüsserlbrunn: Eine gerühmte Alpinlandschaft und eine exponierte Wallfahrtskapelle

Die erste Steiganlage wurde anno 1901 errichtet, im Jahr 1978 erklärte die Steiermärkische Landesregierung das Klammgebiet zu einem „Naturdenkmal“. Die Instandhaltung des Klammsteiges und die Sicherungsarbeiten im extrem steilen Klamm-Einzugsgebiet erfordern alljährlich gleichermaßen mutigen wie umfangreichen Aufwand. Großteils werden die Arbeitsleistungen ehrenamtlich erbracht. Die Alpenvereinssektion Mixnitz verantwortet die Sicherheit der Klammbesucher und finanziert die Instandhaltung des Klammsteiges. Namhafte Mittel werden alljährlich investiert.

Klammbesucher überwinden auf 1,4 Kilometer Länge mithilfe von 55 Leitern und 115 Brücken rund 350 Höhenmeter. Die Bärenschützklamm – eine der bekanntesten wasserführenden Klammen Österreichs – ist jedes Jahr vom 1. Mai bis 31. Oktober offiziell geöffnet. In Kombination mit dem Parade-Erlebnispunkt „Schüsserlbrunn“, erst recht in Zusammenhang mit dem Hochlantsch sind Bärenschützklamm-Ausflüge individuell erweiterbar: In dem vom Mixnitzer Alpenverein betreuten Wegenetz lassen sich solide Rundtouren formen, insbesondere kombiniert aus der Bärenschützklamm und dem Prügelweg. Sowohl sportive Gruppen als auch Familien wissen dieses Ausflug-Areal hoch zu schätzen: Bus und Bahn gewährleisten die verkehrsmittelübergreifende Logistik für Wandertouren zwischen Mixnitz, Hochlantsch und der Teichalm. „Wir kommen wieder!“

  • Dauer: 6.15 Stunden
  • Höhenunterschied: 990 m
  • Talort: Mixnitz, 450 m; Anfahrt: S 35 Brucker Schnellstraße.
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Bärenschütz; Zufahrt: aus Mixnitz-Ortsmitte, ab Kreisverkehr 1,5 km. Oder Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm
  • öffentliche Anreise: S-Bahn S1; Regionalbus 100, 167
  • Anforderungen: Trittsicherheit und Disziplin auf dem Klammsteig. Wege markiert.

 Zugang: ab „Steirischer Jokl“ 5 Min.

Zusatzstrecke: Schüsserlbrunn – Hoch­lantsch; Gehzeit 1 Std.; Weg 740.

Abstiegsvarianten:

a) Hochlantsch – Teichalm, Bushaltestelle „Teichwirt“; Weg 740; Gehzeit 1.15 Std. b) Schüsserlbrunn – Breitenau, Bushaltestelle „Schafferwerke“; Wege 740 und 4; Gehzeit 1.30 Std.
c) Schüsserlbrunn – Zirbisegger – Breitenau, Bushaltestelle „Schwachsiedlung“; Weg 740; Gehzeit 1.30 Std.
d) Guter Hirte – Bushaltestelle „Teichwirt“; Weg 702/745; Gehzeit 1.15 Std.

  • In der Bärenschütz Gasthaus. „Klammwirtin (6 Betten; mittwochs Ruhetag, November – April) 
  • Jausenstation Grassauer (mittwochs Ruhetag, Ma i– Oktober; im Winter Di, Mi) und Gästehaus Hubert Grassauer, Tel. +43 3867 8668
  • Gasthaus Zum Guten Hirten in Schüsserlbrunn (geöffnet Mai bis Oktober)
  • Gasthaus Steirischer Jokl (geöffnet Mai bis Oktober)

Vom Bahnhof in Mixnitz (1) durch den Ort, vorbei am ehemaligen „Fuchswirt“, und entlang der Straße zum Parkplatz Bärenschütz (2). Der Weg 702 leitet am Mixnitzbach aufwärts, sogleich an den Kaskadenfall heran und im Weiteren das klammartige Tal einwärts zur Kassierhütte (3). Sogleich betreten wir urwildes Schluchtgelände. Ein kühn trassierter Steig erschließt die Bärenschützklamm: Brücken, Stege und Leitern mit gemeinsam über 2900 Trittleisten und Sprossen ermöglichen einfaches Überwinden jener 350 Höhenmeter zwischen dem Klammeingang und dem Ausstiegspunkt. Bis dorthin erfahren wir wortecht tiefe Einblicke, beispielsweise in das spektakulär geformte „Kanonenrohr“. Auch führt der Klammsteig zu markanten Passagen, u. a. zu den „Sechs hohen Leitern“, zum „Schwalbennest“ und zur „Bergrettungshütte“. Nach dem engen Durchlass und etlichen Leitern verbindet ein Waldsteig zum einladend situierten Gasthaus Zum Guten Hirten (4): Sternförmig leiten Wege Richtung Mixnitz, Breitenau, Schüsserlbrunn, Hochlantsch, Teichalm, Tyrnauer Alm.

Wir steigen ab dem Guten Hirten ein „Alm-Stockwerk“ höher: Im Begriff Schüsserlbrunn (5) vereinen sich die namengebende Wallfahrtskapelle und das nahe davon stehende Gasthaus Steirischer Jokl samt dessen kühn gebauter Panorama-Terrasse.

Wer sich konditionell motiviert fühlt, ersteigt den Hochlantsch; siehe Zusatzstrecke.

Unser Abstieg führt zurück zum Gasthaus Zum Guten Hirten (4): Anschließend folgen wir dem Weg 746 bzw. „Prügelweg“ (der klassische Almweg enthielt Holzprügel in Nassbereichen) zur Gabelung auf der Schwaigeralm (6). Der Weg 2 verbindet entlang einer Forststraße zur Kassierhütte (3). Der vom Zugang bekannte Weg dient uns nun talwärts, Richtung Parkplatz Bärenschütz (2). ÖV-Nutzer gehen noch entlang der Straße zum Bahnhof in Mixnitz (1).

Haneggkogel und ­Schenkenberg: Ein Glanzstück im Reigen der „Eintausender-Ganzjahres-Hausberge“

Ausflüge am Haneggkogel erfüllen das zeitlos geltende Volks-Empfinden:

Wir wollen kurz anreisen, dafür umso länger in der Natur unterwegs sein.

Der zusätzliche Vorteil am Haneggkogel: Er taugt grundsätzlich ganzjährig als Wanderziel. Objektiv bewertet, enthalten Haneggkogel-Wandertouren sakrale und profane Glanzstücke: voran Adriach, Hanegg-Gipfel und der gastliche Wendepunkt in Schenkenberg.

  • Dauer: 5.30 Stunden
  • Höhenunterschied: 800 m
  • Talort: Frohnleiten, 438 m; Anfahrt: S 35 Brucker Schnellstraße.
  • Ausgangspunkt: Park-and-Ride-Platz (P+R) am Bahnhof Frohnleiten
  • öffentliche Anreise: S-Bahn S1; Regionalbus 100
  • Anforderungen: Flurwege, Waldwege, Forststraßen; markiert. Strecke mit Einschränkungen ganzjährig nutzbar
  • Dorfwirt in Adriach
  • In Schenkenberg Gasthaus Ebenwirt, geöffnet an Feiertagen und Wochenenden; Familie Eisenberger, Tel. +43 3125 2012

Vom Bahnhof Frohnleiten (1) zur Murbrücke, 420 m, und über diese zur Stadtseite am rechten Ufer. Am Brückenkopf absteigen zur Mur-Promenade; auf ihr flussabwärts. Vor dem Gehöft Werfenbauer (im Giebel die Jahreszahl 1989) an der Straße zur Siedlung „Am Grünanger“ und zur Kirche in Adriach (2). Aus der Forststraße zweigt der Weg 532 ab. Der Waldsteig leitet in einen Geländesattel, 750 m. Nun, oberhalb des Gehöftes Hanegg-Gruber, großteils durch Waldgelände in den Haneggsattel (3); Wegweiser.

Der gipfelwärts führende Pfad leitet »pfeilgerade« bergan. Markant ist der Hanegg-Wiesenrücken, aber er wächst allmählich zu. Auf dem Haneggkogel (4) umgibt ein Zaun das Gipfelkreuz und den Rastplatz.

Ein „Höhenpfad“ verbindet zu einem Wegkreuz, 980 m. Anschließend gehen wir auf Waldboden, neben einer Forststraße, zum Ebenwirt (5) in Schenkenberg. Seit 1961 besteht die auf Ebenwirt-Grund situierte Kapelle.

Rückweg: Zunächst bergan zum erwähnten Wegkreuz. In Richtung „Unterm Haneggkogel“ abwärts, vorbei am „Fellnerkreuz“ (Bildstock), zu einer Kreuzung, 940 m. Daraus, leicht ansteigend, auf einer Forststraße in den Haneggsattel (3). Den Anstiegsweg abwärts nach Adriach (2). An der Mur-Promenade zurück zum Bahnhof Frohnleiten (1).

Gabraun und Rennfeld: Auf den westlichsten Gipfel der Fischbacher Alpen

Wer auf die Berge steigt, sieht in die Ferne.

Dieses Wort gilt, einmal mehr, auf dem Rennfeld: In der Gipfelschau zu Rax, Veitschalpe, Hochschwab und Eisenerzer Alpen stehen viele der „Grazer Hausberge“. Zwar verlangt jeder Ausblick-Preis entsprechenden Anstieg-Fleiß, jedoch ist der aus der Gabraun über den 72-Reihen-Steig gipfelwärts führende Wanderweg geschickt trassiert.

  • Dauer: 7.15 Stunden
  • Höhenunterschied: 1200 m.
  • Talort: Pernegg, 458 m. Anfahrt: S 35 Brucker Schnellstraße; Ausfahrt Mixnitz; nur von Norden Ausfahrt Pernegg.
  • Ausgangspunkt: Bahnhof Pernegg, Park-and-Ride-Platz.
  • öffentliche Anreise: S-Bahn S1
  • Anforderungen: Teils steiles Gelände; markiert; Strecke mit Einschränkungen ganzjährig nutzbar.
  • Einkehr: Ottokar-Kernstock-Haus (Alpenverein), 1619 m, 1. Mai bis 31. Oktober durchgehend bewirtschaftet., 1. November bis 30. April von Freitag bis Montag, sowie an Feiertagen

Abstiegsvarianten:

a) Gasthaus Hutterer (geöffnet Fr, Sa, So) – Rennfeld, Gehzeit 1.45 Std.; Zufahrt: von Bruck über Gasthaus Leichtfried bzw. „Himmelwirt“.

b)Gasthaus Pischkalm (geöffnet an Wochenenden) – Rennfeld, 1.30 Std.; Zufahrt: von Bruck über Glanzgraben.

c) Frauenberg/Maria Rehkogel – Rennfeld, 1.45 Std.; Zufahrt von Allerheiligen im Mürztal über Graschnitz.

Ab dem Bahnhof Pernegg (1) entlang der Allee in Richtung Kirche. An der Schlossstraße zur Weggabel in der Gabraun (2). Zum Weg 713 gehört auch der 72-Reihen-Steig. Nach circa einer Stunde teils steilen Ansteigens erreicht man eine Forststraße und an ihr die Zatsch­pucherhütte (3); Rastplatz mit Brunnen (Hütte privat, kein Zutritt). Ein Waldweg leitet zu einem Windbruchgelände; Stangen erleichtern das Orientieren. Nach einer Waldstufe erreichen wir baumfreies Gelände; an dessen südseitiger Kante steht ein Gedenkkreuz, 1603 m. Auf Almboden bergwärts. Der höchste Punkt zeichnet sich einprägsam ab: Auf dem Rennfeld (4) stehen das Kreuz, die Panoramatafel und das Ottokar-Kernstock-Haus eng beisammen.

Abstieg: Wir folgen dem Weg 702A, ostwärts, in den Buchecksattel (5). Nun weiter auf dem Weg 714: Wir erreichen zuerst das Gehöft Bucher, kurz danach das Bucherkreuz und anschließend den Eggersattel (6). Daraus abwärts in die Gabraun (2). Auf Höhe Schlossstraße, vor deren Linkskurve, geradewegs in den Eisenbahn-Durchlass und daraus zum Mur-Radweg. Vom „Wirtshaus Ritschi“ – dasselbe ist ein überaus beliebter Rast- und Treffpunkt – führt die „Bahnstraße“ direkt zum Bahnhof Pernegg (1).

 

 

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Insgesamt 52 Touren stellen die in Graz lebenden Autoren Günter und Luise Auferbauer in ihrem Rother Wanderführer „Grazer Hausberge“ vor. Die Touren lassen die landestypische, gemütliche Atmosphäre am Berg genießen. Kleiner Tipp: Von Graz aus sind alle Touren ganz leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die Wanderkarten von freytag & berndt dienen als ideale Ergänzung zu den vorgestellten Touren aus dem Rother-Wanderführer.

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