Fresh raw seabass fish on black stone background with spices, herbs, lemon. Culinary seafood background with ingredients for cooking. Top view

© Getty Images/iStockphoto / sveta_zarzamora/iStockphoto

Kulinarik
08/22/2022

Auf den Fisch gekommen: Heimischer Fisch hat´s in sich

Aber was ist denn so gesund am Fisch? Erfahren Sie alles über heimischen Fisch.

Was im Fisch steckt

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte Fisch ein bis zwei Mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Fisch enthält viele Nährstoffe, die ihr Körper braucht. Sie sind eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, Jod und Selen, Vitamin D und vor allem fettreiche Fische zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, die beide zur Gruppe der essentiellen Fettsäuren gehören. Das heißt, der Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr von außen angewiesen. Besonders die Omega-3-Fettsäuren haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Sie erhöhen die Elastizität der Blutgefäße im menschlichen Körper und können so nachweislich Herz- und Kreislauferkrankungen entgegenwirken

Fisch ohne schlechtes Gewissen – ist das noch möglich?

Soweit so gut! Fisch hat also viel Positives zu bieten. Allerdings sind die Folgen der schwindenden Fisch-Bestände, Überfischung und Raubbau, Umweltverschmutzung und Schwermetallbelastung nicht mehr zu übersehen. In den 70er Jahren starteten norwegische Züchter erstmals Fische in Fischfarmen, sogenannten Aquakulturen, zu züchten. Mittlerweile ist die Fischzucht ein schnell wachsender wirtschaftlicher Sektor. Doch damit ist das Problem nicht gelöst – das System der Aquakultur ist eine Massentierhaltung, bei der die Fische zu wenig Platz haben. Dadurch sind sie anfälliger für Krankheiten, was wiederum den Einsatz von Arzneimitteln erfordert. Und die meisten Fische sind Raubfische, das heißt, sie fressen andere Fische, was in der Praxis bedeutet, sie bekommen Fischfutter aus Fischmehl, was die Überfischung der Meere weiter antreibt.

Fisch nachhaltig genießen!

Da Fisch immer beliebter wird, muss zwangsläufig auch mehr davon gefangen werden. Viele Fischbestände in den Weltmeeren sind aufgrund brutaler Fangmethoden bereits vom Aussterben bedroht (welche Tiere besonders davon betroffen sind, finden Sie im Fischführer des WWF – https://fischratgeber.wwf.at/). Kaufen Sie am besten heimischen Fisch oder achten Sie beim Kauf auf das MSC-Siegel (Marine Stewardship Council). Es kennzeichnet wild gefangenen Meeresfisch aus nachhaltiger Fischerei und zeigt an, dass nur so viel gefischt wird, wie auch nachwachsen kann. Das Siegel garantiert, dass die Fangmethoden nicht das ökologische Gleichgewicht des Meeres zerstören und das der Beifang gering gehalten wird.

Aus ökologischen und auch gesundheitlichen Gründen ist biologischer Fisch jedenfalls vorzuziehen – achten Sie beim Kauf von Fisch daher immer auf ein vorhandenes Öko- oder MSC-Logo und bevorzugen Sie regionale Lebensmittel.

Kaufen Sie Bio-Fisch aus Österreich!

In Österreich gibt es eine Vielzahl an ökologischen Züchtungen. So finden Sie zum Beispiel Bio-Fische wie Karpfen, Forelle, Saibling, Rotauge, Wels, Hecht, aber auch Lachs, die hierzulande gezüchtet werden. Diese Fische schwimmen in sauberen Gewässern und werden ohne Hormone, synthetische Zusatzstoffe oder Düngemittel aufgezogen. Label wie „Biofisch“ oder „Naturland“ weisen auf die Herkunft aus einem solchen Zuchtbetrieb hin.

Diese Fische finden Sie in Österreich

Eine gute Wahl sind beispielsweise Bio-Karpfen. Karpfen sind Allesfresser und ernähren sich sowohl von Pflanzen und Algen als auch von den Bodentieren. Bei Karpfenzucht mit Zufütterung werden meist Getreideprodukte als Futter verwendet, der Anteil an Fischmehl und –öl ist im Karpfenfutter daher minimal, sofern überhaupt vorhanden. Spezielle Zero input-Systeme basieren auf der natürlichen Kapazität des Gewässers und verwenden kein zusätzliches Futter.

Der Alpenlachs wird in Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark gezüchtet. Eigentlich ist er ein Seesaibling, der normalerweise aus dem hohen Norden, also der Arktis, stammt. Das reine und kalte Wasser aus unseren heimischen Bergen ist aber ideal für den Fisch und so kommt er zu seinem Namen. Das typische Merkmal von Lachs, die Farbe, kommt bei Wildtieren durch ihre Nahrung – Krabben, Garnelen und Krebse. In der Lachszucht kommt sie allerdings durch Zusatzstoffe im Futter. Bei der Zucht von Alpenlachs wird darauf verzichtet und er wird mit heimischem patentiertem Biofutter gefüttert. Wenn es möglich ist, wird das Wasser der Zuchtanlagen doppelt genutzt – zur Energiegewinnung aus Wasserkraft. Weitere Vorteile von heimischem Fisch sind die kurzen Transportwege und die kontrollierten Qualitätsstandards.

Heimische Bio-Forellen erhalten Sie hauptsächlich von kleinen Familienbetrieben aus Naturteichen mit einer guten Wasserversorgung mit kühlem Quellwasser. Für die Zucht ist die Menge und die Qualität von großer Bedeutung, denn Forellen lassen sich nur in reinem, kühlem und sauerstoffreichem Wasser aufziehen. Auch das Futter muss hohen Qualitätsstandards entsprechen. Sie unterliegen strengen Kontrollen der Inhaltsstoffe und der Zusammensetzung.

Kriterien der Bio-Fischzucht:

  • Österreichische Biofische werden nur in naturnahen Erdteichen gehalten.
  • Biofische haben in ihren Teichen viel mehr Platz – so werden Krankheiten vermieden.
  • Das pflanzliche Futter muss aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen.
  • Der Anteil tierischer Futterbestandteile wird so weit wie möglich reduziert und durch pflanzliche Produkte ersetzt.
Lust auf Österreich_Kräuterfisch

Zutaten für 4 Portionen als Vorspeise

  • 2 Filets vom Alpenlachs
  • 600 g Gemüse der Saison (zB. Kohlsprossen, Karotten, Lauch,…)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Minze
  • 2 Handvoll Vogerlsalat
  • 2-3 EL Balsamico-Essig
  1. Kohlsprossen je nach Größe halbieren oder vierteln. Karotten klein würfeln und den Lauch in Ringe schneiden.
  2. Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Salat waschen und dann mit den Kräutern gut durchmischen und gleichmäßig auf 4 tiefe Teller verteilen.
  3. Fisch waschen, trocken tupfen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern.
  4. Basilikum oder Dille bzw. Petersilie waschen und fein hacken. Die Hälfte der Kräuter auf dem Fisch verteilen und Fisch im Backofen bei 160 Grad für 12 – 15 Minuten braten.
  5. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und das Gemüse dünsten bis es gar ist, mit Pfeffer und Salz würzen. Vom Herd nehmen und mit Balsamico-Essig abschmecken. Gemüse auf den Kräutern anrichten und darauf den Kräuterfisch legen. Sofort servieren.

 

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