© Kurier/Jeff Mangione

08/04/2021

Café "#n'ice": Ein neues Cafè für Insta- und Eis-Fans am Alsergrund

Neue Eiskreationen essen und diese für Social Media fotografieren. Das ist das Konzept des Café "#n'ice" beim alten AKH.

von Stefanie Rachbauer

Die britische Kette „E L & N“-Café hat neun Filialen in London, je eine in Kuwait und in Qatar und 496.000 Follower auf Instagram.

Die einzige Niederlassung des Café „#n’ice“ am Alsergrund ist noch nicht einmal ganz fertig, auf Instagram hält man bei gerade einmal 89 Abonnenten. Und doch haben diese ungleichen Lokale etwas gemeinsam.

Beide verkaufen Desserts in besonderer Aufmachung und in speziellem Ambiente. Das Ziel: Man will möglichst „instagrammable“ sein – also (optisch) interessant genug, um von den Gästen in Form eines Fotos auf Social Media geteilt zu werden.

Im Fall des „E L & N“-Cafés heißt das: Viel Rosa an Wänden und Interieur, noch mehr Plastikblüten als Deko sowie üppig dekorierte Getränke und Desserts.

Bei „#n’ice“ trägt man zwar nicht ganz so dick auf. Zuckerlfarben, Kunststoff-Botanik und aufgemotzte Naschereien gibt es aber auch hier – und zwar ab Freitag.

Punktlandung

Um 12 Uhr wird Inhaberin Alexandra Koc an diesem Tag in der Spitalgasse 1A ihr Eiscafé eröffnen. Der Gastgarten im Innenhof samt ausfahrbarem Dach für rund 20 Gäste ist bereits fertig.

Im Gastraum mit noch einmal so vielen Sitzplätzen ist aber noch einiges zu tun: Da werden dieser Tage Leisten mit Goldfolie beklebt, Metallwannen nachgemessen und letzte Arbeiten an der Eingangstüre vorgenommen.

Bis zur Eröffnung soll auch noch ein Wandbild entstehen, das mit einer App animiert und als Foto-Hintergrund verwendet werden kann – Stichwort instagrammable.

Gearbeitet wird an dem Lokal seit April: „Das war früher ein Wettlokal“, sagt Koc. „Wir haben alles rausgerissen und saniert.“

Gegenüber dem Eingang harren zwei große Vitrinen ihrer Befüllung. Darin werden künftig unter anderem Eistorten, Eissandwiches, Cheesecakes, Donuts und Croissants präsentiert.

Auf der Karte stehen zusätzlich verschiedene Eisbecher, die ab 6,90 Euro zu haben sind – zum Beispiel Spaghetti-Eis, Eispizza und Heiße Liebe.

Eis aus Wien

Von der Konkurrenz abheben will man sich mit sogenannten Freakshakes: das sind opulent dekorierte Milkshakes.

Bei #n’ice“ werden sechs Sorten zu haben sein – unter anderem mit Oreo-Keksen, Raffaello-Konfekt oder klassisch mit Banane (je 9,90 Euro). Das Eis für all diese Kreationen stammt von der „Eismacherei“ – einem Salon mit hauseigener Produktion im 22. Bezirk.

Zu haben ist Eis bei "#n’ice“ übrigens auch in einem simplen Stanitzel. Dem Insta-Fame ist diese Variante wohl weniger zuträglich. Dem Genuss tut sie jedoch keinen Abbruch.

Info: 9., Spitalgasse 1A. Eröffnung am 6. August um 12 Uhr mit Livemusik von 14 bis 16 Uhr. Täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Gelato Carlo
Italienisches Urlaubsfeeling kommt im neuen Geschäft  in der Josefstadt auf. Das Gelato (nicht Eis!) gibt es  in den Sorten  sizilianische Zitrone, Bergamotte oder Earl Grey – auch vegan  
8., Hamerlingpl. 2
Info: gelatocarlo.com

Gelati da Salvo
Der Döblinger Betrieb wurde beim Falstaff-Voting  von den Wienern zum besten Eissalon der Stadt gewählt. Verkosten kann man immer wieder Sondersorten wie Ingwer oder Erdnuss 
19., Obkirchergasse 26
Info: Facebook – Gelati da Salvo

Helli & Leo
In der Inneren Stadt gibt es Eis für die schlanke Linie. Es hat nach Aussage der Betreiber ein Drittel weniger Zucker als jenes der Konkurrenz. Außerdem gibt es dort eigene Sorten für Hunde
1., Rotenturmstraße 16–18
Info: helliundleo.at 

Pischinger
Die traditionellen Pischinger Ecken gibt es nun auch als Eis. Die Sorte Mandel ist im Lebensmittelhandel erhältlich
Info: www.pischinger.at

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