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02/09/2021

So gesund ist Laufen im Winter

Mit der Beachtung einiger Tipps und Tricks lohnt es sich auch im Winter eine Laufrunde zu drehen.

Wenn es draußen kalt ist und Sonnenstrahlen Mangelware sind, machen wir es uns oft lieber mit dem inneren Schweinehund auf der Couch gemütlich, als ihn hinaus an die frische Luft zu führen. Dabei ist Bewegung draußen im Winter besonders wichtig.

Joggen bei Kälte

Gründe, weshalb man auch im Winter die Laufschuhe schnüren sollte gibt es viele. Zum einen ist da die über die wärmere Jahreszeit aufgebaute Kondition und Motivation. Wer sein Training drei Monate aussetzt, verliert mit großer Wahrscheinlichkeit beides. Und startet wieder bei null. Dazu kommt, dass Joggen bei Kälte das Immunsystem trainiert und frischer Sauerstoff den Stoffwechsel ankurbelt. Wer draußen laufen geht, unterstützt außerdem seinen Körper bei der Produktion von Vitamin D (Calcitrol). Die Gruppe fettlöslicher Vitamine ist wichtig für den Kalziumhaushalt und die Mineralisation der Knochen, hat aber auch wichtige Funktionen für die körpereigene Abwehr und wirkt sich nebenbei auch noch positiv auf die Stimmung aus.

Egal zu welcher Jahreszeit man den Ausdauersport betreibt: Laufen verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit, stärkt das Herz-Kreislauf-System, steigert die Funktion von Lunge und Gehirn, schützt vor Bluthochdruck, Diabetes, Demenz und Herzkrankheiten. Während der kalten Jahreszeit sollte man allerdings einige Dinge beachten, damit man auch bei Schnee, Kälte, Eis und Nebel sicher draußen unterwegs ist.

Sicher draußen unterwegs

Winterläufer wissen, wie wichtig durchdachte Ausrüstung ist. Wer hier spart, setzt möglicherweise seine Gesundheit aufs Spiel. In Sachen Kleidung sollte man auf das Zwiebelprinzip setzen. Die unterste Schicht besteht dabei als Funktionswäsche, darüber kommen Funktionsshirt oder Fleecepullover. Zuletzt kommt dann eine Schicht, die Wind und Niederschlag abhält. In der Regel genügt die unterste Schicht plus eine weitere. Eine gute Faustregel ist es, sich so anzuziehen, als wären die Temperaturen draußen zehn Grad wärmer als das tatsächlich der Fall ist. Der Körper wärmt sich bei Bewegung sehr schnell auf. Vergessen Sie aber nicht auf Mütze, Halstuch und Handschuhe. Sie verhindern so, dass zu viel Wärme über Kopf und Hände verloren geht.

Auf keinen Fall sparen sollten Sie bei Laufschuhen für den Winter. Diese sollten nicht nur wasserfest sein, sondern auch über ein ordentliches Profil verfügen. Das sorgt für Grip auf nassem Asphalt und auf Schnee. Bei Nebel und bei Läufen abends oder am frühen Morgen bieten Stirnlampen bessere Sicht. Sie sollten aber auch darauf achten, selbst sichtbar zu sein. Reflektoren an der Jacke und an den Schuhen sind ein wesentlicher Sicherheitsfaktor.

Tipps für Ihren Winterlauf

Passt die Ausrüstung, geht es raus an die frische Luft. Doch wie startet man seinen Winterlauf korrekt? Und was muss man beim Joggen in der Kälte sonst noch beachten? Hier die wichtigsten Tipps:

  • Atmen Sie durch die Nase, damit die Luft angewärmt wird
  • Wechseln Sie nach dem Lauf die Kleidung sofort
  • Dehnen Sie nach dem Lauf drinnen
  • Duschen Sie nach dem Lauf warm oder gehen Sie in die Sauna
  • Laufen Sie lieber öfter und moderater als lang und schnell
  • Aufwärmen vor dem Lauf ist im Winter immens wichtig
  • Bei Temperaturen unter -10 Grad lieber nicht laufen
  • Laufen Sie nur, wenn Sie gesund sind
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