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10/14/2021

Schlechtwetterprogramm: Wiens ungewöhnlichste Museen

Bei Schlechtwetter im Herbst bietet sich ein Museumsbesuch an. Die Redaktion hat Tipps für 9 ungewöhnliche Museen in Wien.

Sicher, Wiens Museen sind nicht nur ein ideales Ausflugsziel während regnerischer Herbsttage, sondern bieten ganze Jahr über spannende Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen. Doch vor allem dann, wenn die Tage wieder kälter werden und man nicht so gern draußen unterwegs ist, lockt ein Museumsbesuch. Mit rund 200 Museen ist die Bundeshauptstadt auch im Europavergleich eine jener Städte mit hoher Kulturdichte. Institutionen wie das Naturhistorische Museum, das Technische Museum oder die Albertina sind längst zu Fixpunkten für alle Interessierten geworden. Doch wie wäre es einmal mit einem etwas ungewöhnlicheren Museum? Wir verraten Ihnen 9 Lieblinge der Redaktion für den Herbst 2021:

3D PicArt Museum

In der Bösendorfer Straße im 1. Bezirk erwartet die Besucher des 3D TrickArt Museums eine Welt voll spanender Illusionen. Auf einem Einhorn durch die Lüfte fliegen? Als Surfer brillieren? Oder doch einem Dinosaurier von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen? In diesem Museum werden diese und noch mehr verrückte Ideen wahr. Die Besucher versuchen sich als Model, Schauspieler, Regisseure und Fotografen. Der Museumsspaß eignet sich super für die ganze Familie. Während des rund 90-minütigen Besuchs gibt es 40 Motive zu entdecken. Am besten, man besucht das Museum mit mindestens einer weiteren Person – das macht es leichter, Fotos zu machen.

Bösendorfer Straße 2-4
1010 Wien

www.3dpicart-museum.at

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Bestattungsmuseum

Es klingt morbid, ist in Wahrheit aber eine spannende Erfahrung: der Besuch im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof. Auf 300 Quadratmetern erleben die Besucher 250 Ausstellungsstücke an 30 Stationen. Derzeit findet zudem eine Sonderausstellung mit dem Thema „Der Grabstein im Wandel der Zeit“. Besucher haben die Möglichkeit, sich mit der österreichischen Bestattungskultur auseinander zu setzen. Bizzares, wie der wieder verwendbare Sparsarg, den Kaiser Joseph II. im 18. Jahrhundert einführte, findet ebenso Platz wie Extravagantes. Am besten, man verbindet den Besuch des Bestattungsmuseums mit einem Spaziergang zu den Ehrengräbern am Zentralfriedhof.

Tor 2 (Haupteingang), Untergeschoß der Aufbahrungshalle 2
Simmeringer Hauptstraße 234
1110 Wien

www.bestattungsmuseum.at

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Schokolademuseum Wien

Schokolade – kaum jemand mag die süße Köstlichkeit nicht. Doch woher kommt Schokolade? Wie macht man sie? Woran erkennt man gute Qualität und wie genießt man Schokolade am besten? Im Schokolademuseum im Prater beantwortet die Ausstellung all diese Fragen auf mehr als 2.000 Quadratmetern. Selbstverständlich kann man auch die ein oder andere Köstlichkeit verkosten. Auch Events können gebucht werden. In deren Rahmen stellt man drei einzigartige Schokoladetafeln her, die man natürlich auch mit nach Hause nehmen kann. Pralinenworkshops und Geburtstagsevents im Schokolademuseum sind zudem eine gute Geschenksidee.

Riesenradplatz 5
1020 Wien

chocolate-museum.wien

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Condomi-Museum

Das kleine Museum ist eine kuriose Reise in die Welt der Verhütung und der Aufklärung. Besucher erleben eine Reise in die Vergangenheit, als Schafsdarm und Co. noch zum Schutz vor Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften herhalten mussten. Das Museum im Gewölbekeller des „Liebenswert – feminine Lebensart“ gibt es nun seit bereits 13 Jahren. Auf Wunsch werden Führungen angeboten.

Esterhazygasse 26
1060 Wien

www.liebens-wert.at

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Fälschermuseum

Gegenüber vom – übrigens ebenfalls sehr sehenswerten - Hundertwasserhaus gelegen, ist das Fälschermuseum einzigartig in Europa. Spektakuläre Kriminalgeschichten rund um die Werke berühmter Kunstfälscher spielen hier ebenso eine Rolle wie die bemerkenswerten Biografien mancher der kriminellen Künstler. Warum baute Tom Keating in seine mehr als 2000 Fälschungen „Zeitbomben“ ein? Und wie gelang es Han van Meegeren, den NS-Kriegsverbrecher Hermann Göring zu betrügen? Das Museum ist dank seiner spannenden und interaktiven Gestaltung ein spannendes Abenteuer, auch für Menschen, die nicht kunstaffin sind.

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Kaffeemuseum

Durch die Adern der meisten Wiener fließt Koffein – zumindest, wenn es nach dem jährlichen pro Kopf Verbrauch von Kaffee geht. 2003 beschloss Edmund Mayr: „Ein Kulturgut ersten Ranges bedarf musealer Aufmerksamkeit“ und gründete das Wiener Kaffeemuseum als Teil des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums. Umfangreiche Einblicke in die Welt der braunen Bohne gibt es hier ebenso wie das Erlebnis der als UNESCO Kulturerbe ausgezeichnete „Wiener Kaffeehauskultur“. Informationszentrum, Erlebnis und Erfahrung mit allen Sinnen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Und: natürlich trinkt man hier ein Tässchen hervorragenden Kaffees.

Vogelsanggasse 36
1050 Wien

www.kaffeemuseum.at

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Museum der Illusionen

Im Museum der Illusionen dreht sich alles um optische Täuschungen. Besucher trauen ihren Augen nicht, gehen aber mit vielen tollen Fotos und der Erinnerung an einen witzigen Tag im Museum nach Hause. Das Museum eignet sich hervorragend für einen Besuch mit der ganzen Familie, vor allem Kinder haben einen Heidenspaß daran. Auf jeden Fall ist in diesem Museum nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.

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Schneekuglemuseum & Original Wiener Schneekugelmanufaktur

Das Museum ist klein, die Erfindung auch – aber sie war bahnbrechend und hat von Wien aus ihren Siegeszug rund um die ganze Welt angetreten. Die Rede ist von der Schneekugel. Im Schneekugelmuseum kann man die kleinen Kunstwerke nicht nur bestaunen, sondern auch handgefertigte Schneekugeln erstehen. Schon seit dem Jahr 1900 gibt es die Manufaktur im 17. Wiener Gemeindebezirk.

Museum der Nerdigkeiten

„Nerd“ – ein Begriff, der heute vielen geläufig ist, wurde ursprünglich vom Kinderbuchautor Dr. Seuss geprägt. Er bezeichnete damals ein geheimnisvolles Tier. Heute versteht man darunter jemanden, der sich für ein Thema, meist Computer und Technik, besonders begeistert. Im Museum der Nerdigkeiten stehen digitale Errungenschaften und technische Spielereien im Mittelpunkt. 3D Drucker und Lasercutter haben hier ebenso ihren Platz wie Künstliche Intelligenz und „hausgemachte“ Blitze.

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