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11/21/2020

Kärnten – die Slow Food Travel Region Österreichs

Das sonnigste Bundesland entwickelt sich zur Slow Food Travel Region mit heimischen Produkten und kulinarischen Erlebnissen

von Stefanie Blauensteiner

Vor einigen Jahren waren das Lesach- und das Gailtal die ersten Slow Food Destinationen weltweit – mittlerweile bereitet sich diese Bewegung in ganz Kärnten aus. 2020 wurde nun auch das Lavantal mit dem Prädikat Slow Food Region ausgezeichnet und holt damit heimische Produzenten vor den Vorhang, die kulinarische Erlebnisprogramme anbieten.

Bedeutung von Slow Food in Kärnten

Slow Food in Kärnten ist ein Zusammenschluss von engagierten Partner, die sich der gesunden und bewussten Esskultur verschrieben haben und einen neuen Weg der Nachhaltigkeit beschreiten möchten. Die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte ist hier ebenso selbstverständlich wie die handwerkliche Herstellung bester Lebensmittel und deren kreative Verwendung. Im Vordergrund stehen das neue Entdecken alter Rezepte, das Schaffen eines Einklangs mit Kulinarik und Natur die Erzeugung nachhaltiger Lebensmittel und nicht zuletzt die herzliche Geselligkeit, die daraus entsteht. Neben dem bewussten Blick in die Zukunft kommt auch der Blick in die Vergangenheit nicht zu kurz; denn schließlich hat sich die heute einzigartige Alpen-Adria-Küche Kärntens aus den Einflüssen der südlichen Nachbarn Slowenien und Italien entwickelt.

Slow Food Villages

Weltweit einzigartig sind so genannte Slow Food Villages – also Orte des guten Lebens", die im sonnigen Kärnten aus dem Boden sprießen. Mittlerweile gibt es acht Stück davon:

  • Arriach
  • Berg im Drautal
  • Millstatt
  • Natur- und Kräuterdorf Irschen
  • Nötsch
  • Obervellach
  • St- Daniel im Gailtal
  • Bad Kleinkirchheim

Verantwortungsvolle Ernährungs- und Esskultur stehen hier im Vordergrund und prägen das idyllische Dorfleben, in denen ein gutes, faires und sauberes Zusammenleben im Vordergrund steht.

Dies wird im Alltag der Slow Food-Dörfern gelebt und mit den Besucherinnen und Besuchern geteilt, die in örtlichen Wirtshäusern frische, unverfälschte und ehrliche Küche erwartet.
Die örtlichen Slow Food-Gemeinschaften kümmern sich um die Tradierung von Wissen über den Wert und die Herstellung von gutem Essen in Kochwerkstätten, Kindergärten und Schulen. Wer regionale Lebensmittel im Ort einkaufen möchte, findet an den Orten des guten Geschmacks wie in Hofläden, bei Direktvermarktern oder bei Nahversorgern eine gute Auswahl an regionalen Produkten.

Eine Region – ein Marktplatz 

Die Zusammenarbeit von Produzenten mit traditionellen Gastwirtschaften wird in Mittelkärnten täglich gelebt. Auf höchste Qualität achtende Premiummanufakturen, ehrliche Gastronomie, landwirtschaftliche Betriebe, traditionelle Handwerkskunst, engagierte Weinbauern, Bierbrauer und kreative Veredler: Insgesamt 45 Betriebe haben sich zusammengeschlossen und machen den Marktplatz Mittelkärnten zu einem Sehnsuchtsort für Naturverbundene und Genussliebhaber.

Die Brothandwerker kriegen das gebacken

Kärnten ist das erste Bundesland, in dem sich sechs erfahrene Meisterbäcker einer gemeinsamen Idee verschrieben und eien Vereinigung gegründet haben: „Die Brothandwerker“ 
Sie stehen für Geschmack und Ehrlichkeit der Zutaten, verzichten auf Zusatzstoffe, industrielle Backmittel, künstliche Aromen und zugekaufte Teiglinge. Sie bevorzugen Rohstoffe aus der umliegenden Region und verwenden garantiert ascorbinfreies Mehl von Korn aus Österreich. Sie backen das Brot nach traditionellen Herstellungsmethoden und arbeiten mit Vorteigen, Sauerteigen und langen Teigführungen und garantieren die hundertprozentige Eigenproduktion ihrer Brotsorten

 

Slow Food Reisen und buchbare Erlebnisprogramme 

Durch speziell buchhbare Erlebnisprogramme kann man einen Blick über die Schulter von Produzenten regionaler Lebensmittel werfen. Brot backen, Käse produzieren, Kärntner Kasnudel krendeln, selbstgemachtes Bauernhof-Eis verkosten, Bier brauen und dabei sein, wenn Imker ihren Honig ernten. Dies sind die Highlights der Slow Food Travel Destinationen in Kärnten, zu denen Lesach- und Gailtal und seit 2020 auch das Lavantal zählen.

Während im Südwesten Kärntens Slow Food vom Alpen-Adria-Gedanken getragen wird, geht es im geografisch gegenüberliegenden Teil des Landes bei Genussexpeditionen und Radtouren von Produzent zu Produzent. Vom Apfelmost, Nüssen und Gin bis hin zu Speck, Brot und Bergkäse. Beide Regionen trumpfen mit einer großen Vielfalt und hoher Qualität auf. Für dieses kulturelle Erbe mit all seinen lokalen Eigenheiten sollen Gäste und Einheimische genussvoll sensibilisiert werden.

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