© Michael Rettenegger

07/23/2021

Es kommt doch auf die Sorte an

Welche Marille schmeckt am besten ? Und was Konfuzius & Shakespeare damit damit zu tun haben

von Michael Rettenegger

Es ist wieder soweit: Die Marillenernte in der Wachau hat begonnen und die Ernte der knapp 100.000 Bäume verspricht gut zu werden. Trotz des Frostes im Frühjahr. Und die Qualität ist außerordentlich gut. Das Steinobst liebt die klimatischen Bedingungen der Wachau, die Böden, die Feuchtigkeit der Donau und das ganz spezielle Mikroklima. Nicht umsonst wird das UNESCO Weltkulturerbe im Donautal derzeit von den Fans der Original Wachauer Marille regelrecht gestürmt. Es soll sogar einen Unternehmer geben, der mit dem Privatjet die süßen Früchte abtransportiert. Zahlreiche Bottiche werden überdies in die Spitzenhotels in Norddeutschland geliefert.

Klosterneuburger Sorte als klarer Favorit

Als beliebteste Marillensorte gilt die ursprünglich ungarische Sorte, die in Klosterneuburg in den 50er Jahren veredelt wurde. Ihre Charakteristik ist die saftige und aromatische Note sowie das kräftige, junge und frische Aroma. Sie eignet sich ideal zur Produktion feinster Wachauer Marillen-Marmelade. Als etwas mehliger, aber auch sehr bekömmlich, gelten die Mariazeller- und Johannis-Marille. Um die Marille ranken sich seit jeher viele Gerüchte: Konfuzius soll etwa unter einem Marillenbaum einst die Erleuchtung erlangt haben und auch William Shakespeare wusste in „Ein Sommernachtstraum“ um die verführerische Wirkung der golden leuchtenden Frucht.

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