© Dieter Steinbach

10/30/2020

Ein Hoch auf den Heiligen Martin - das Martiniloben im Burgenland

Zu Ehren des Schutzpatrons des Burgenlandes wird traditioneller Weise um den 11. November junger Wein getauft, gesegnet und verkostet

von Stefanie Blauensteiner

Das Martiniloben rund um den 11. November bildet ein kulinarisches Highlight des pannonischen Herbstes im Burgenland.

Der Brauch des Martinilobens

Entstanden ist der Brauch des Martinilobens aus einer alten burgenländischen Tradition bei die Weinbauern früher am Martinitag von Keller zu Keller gingen, um die jungen Weine der eingebrachten Ernte zu verkosten, sie zu beurteilen und zu benennen. War der junge Wein reif, wurde er getauft und ganz offiziell und feierlich zum Wein erklärt.

Heutzutge sind es nicht mehr die Weinbauern, die zum Verkosten kommen, sondern alle Weininteressierte, die sich gegen einen Kostenbeitrag durch die  „Tage der offenen Kellertüren“  probieren können. Als Unterlage für die köstlichen Weine dienen regionale Köstlichkeiten wie beispielweise die berühmten burgenländischen Grammelpogatscherl.

Martiniloben in Zeiten von Corona

Von den Covid-Maßnahmen sind auch die Veranstaltungen rund um das Martiniloben betroffen. Geführte Weinwanderungen, Stadtrundgänge, Kellergassenführungen, Führungen durch Kunstausstellungen, Platzkonzerte oder Gansl-Abendessen in Weinkellern mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Doch die Winzer in Illmitz, Jois, Mörbisch oder Neusiedl am See planen schon für das Martiniloben 2021 voraus. Denn die burgenländische Tradition des geselligen Weinverkostens zu Ehren des heiligen Martin wird - trotz Corona - weitergeführt.

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