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12/03/2021

Die 10 besten Tipps für Entspannung daheim

Gerade zu Zeiten des Lockdowns braucht es Tipps und Tricks, um in den vier eigenen Wänden zu entspannen.

Der Advent ist die stillste Zeit im Jahr? Von wegen! Zwar fallen Weihnachtsfeiern und Christkindlmarktbesuche vorerst wegen des Lockdowns flach, doch das bringt auch nicht wirklich Entspannung in die Vorweihnachtszeit. Das Gegenteil ist der Fall: zwischen Home-Office, Kinderbetreuung und Online-Shopping bleibt oft keine Zeit, um innezuhalten und auch einmal auf sich zu schauen. Dabei gibt es einige einfache Tricks, mit denen Entspannung daheim funktioniert und die eigenen vier Wände zur Wellnessoase werden.

1. Ausmisten und aufräumen

Es mag zunächst nicht ganz logisch klingen, schließlich scheint es doch recht stressig, jetzt die Ärmel hochzukrempeln und auszumisten. Studien belegen allerdings, dass geordnete Verhältnisse zu mehr Kreativität, Produktivität und weniger Stress führen. Vollgestopfte Räume wirken so, als ob ständig noch ein Haufen Arbeit erledigt werden müsste. Bei vielen Menschen stellt sich schon während des Aufräumens und Ausmistens ein Gefühl von Kontrolle, Selbstbewusstsein und Ruhe ein. Probieren Sie es einfach aus! Sie müssen ja nicht die ganze Wohnung auf einmal in Angriff nehmen. Bestimmen Sie einfach einen Tag pro Woche, an dem Sie sich eine Stunde dem Aussortieren widmen. Sie werden die Veränderung spüren! Und vielleicht stolpern Sie so ja ganz nebenbei über den ein oder anderen Gegenstand, über den sich vielleicht jemand in Ihrem Freundeskreis als Geschenk freuen würde.

2. Ausstöpseln

Mit der Verlegung des Arbeitsplatzes in die eigenen vier Wänden ist man gefühlt immer von Arbeit umgeben und noch viel leichter erreichbar als je zuvor. Umso entspannender wirkt daher eine Stunde, in der Sie sich völlig von der Welt abkapseln. Schalten Sie Ihr Handy und den Computer aus, ziehen Sie sich warm an und gönnen Sie sich einen ausgedehnten Spaziergang. Bewegung an der frischen Luft senkt das Stresslevel, ist gut für unser Immunsystem und schüttet Glückshormone aus. Genießen Sie diese Momente bewusst – und wer weiß, vielleicht fallen Ihnen dabei auch die besten Geschenke für Ihre Liebsten ein.

3. Ansprüche senken

Vor allem Eltern mit Kindern möchten, dass die Vorweihnachtszeit so perfekt wird, wie möglich. Brauchtum, Kekse backen, Adventkalender, Geschichten erzählen, das traditionelle Weihnachtsfoto für die Großeltern … da kommt ganz schön was zusammen. Setzen Sie sich aber selbst nicht zu sehr unter Druck. Es ist einfach keine Zeit, Lust oder kein Nerv mehr für liebevoll selbstgebackene Kekse? Vielleicht freut sich die Nachbarin ja, wenn Sie ihr ein Kilo ihrer selbstgemachten Köstlichkeiten abkaufen. Niemand muss perfekt sein. Wenn das Lametta in diesem Jahr etwas schief hängt, ist das noch lang kein Beinbruch – solange der Haussegen dafür umso gerader und Sie umso entspannter bleiben.

4. Wellness im Badezimmer

Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb man sich in einem Spa schon beim Betreten so viel entspannter fühlt? Nun, das hat auch viel mit geschickter Raumgestaltung zu tun. Wenn auch Sie Ihr Badezimmer in eine Wellnessoase verwandeln möchten, helfen schon ein paar kleine Tricks: eine üppige Topfpflanze, dicke und kuschelige Handtücher, ein paar Kerzen, ein duftendes Potpourri und unaufdringliche Farben bringen etwas Luxus ins Badezimmer. Ein Schaumbad oder eine Dusche mit einem herrlich luxuriösen Duschprodukt sorgen für Spa-Gefühl.

5. Guter Schlaf

Einfach gut schlafen – ein Wunsch, den viele Menschen kennen. Schließlich wirken sich Stress und Alltagssorgen auf die Schlafqualität aus. Mit dem Ergebnis, dass wir am nächsten Tag wie gerädert aufwachen, nicht so richtig in die Gänge kommen, gereizt sind und bei der kleinsten Kleinigkeit an die Decke gehen. Doch wie gelingt guter Schlaf? Versuchen Sie, jeden Abend um dieselbe Uhrzeit zu Bett zu gehen, damit sich der Körper an einen Rhythmus gewöhnen kann. Verdunkeln Sie das Zimmer komplett und achten Sie darauf, dass es nicht zu warm ist. Halten Sie kreisende Gedanken vom Einschlafen ab, legen Sie ein Notizbuch bereit, in das Sie Ihre Gedanken schreiben können. Versuchen Sie, ab 30 Minuten vor dem Zu-Bett-Gehen den Blick aufs Handy zu meiden.

6. Meditation

„Meditiere an normalen Tagen 30 Minuten. Und an stressigen 60“, lautet die Empfehlung, die Meditationstrainer gerne geben. Tatsächlich ist eine kurze Auszeit gerade dann am sinnvollsten, wenn es so scheint, als würde einem alles zu viel werden. Nach einer Meditation fühlt sich der Geist frisch und wach und Aufgaben gelingen besser und schneller. Eine Pause wird also zu einer Art Energieschub. Auf YouTube finden sich zahlreiche geführte Meditationen; alles, was man dazu braucht, ist eine ruhige Ecke und Kopfhörer.

7. Tee trinken

Dass schwarzer Tee und grüner Tee aufputschend wirken, Kräutertees aber beruhigend, wissen wir. Und dass Tee gesund ist, auch. Doch Teetrinken hat eine weitere Bedeutung für Entspannung daheim. Denn das heiße Getränk erfordert Aufmerksamkeit bei der Zubereitung und beim Trinken. Teetrinken ist daher wie eine Art Achtsamkeitsübung, die etwa im Buddhismus besonders kultiviert wird. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Lieblingstässchen. Vielleicht genießen Sie es ja auch mit einem guten Buch – Stichwort: kurze Pause zwischendurch.

8. Verwöhnrituale

Nehmen Sie sich jeden Abend Zeit, sich bewusst zu machen, was Sie den ganzen Tag über geleistet haben. Dabei kann es durchaus hilfreich sein, alles Erledigte aufzulisten – seien Sie stolz auf sich und belohnen Sie sich nach getaner Arbeit mit einer Besonderheit; sei es nun eine spezielle Praline, eine Selbstmassage mit duftender Bodylotion oder ein – siehe oben – guter Tee. Dieses Ritual markiert das Ende Ihres Arbeitstages. Danach haben die Arbeitsmails ebenfalls Feierabend.

 

9. Kommunikation

Viele Menschen muten sich zu viel auf einmal zu, haben hohe Ansprüche an sich selbst und sagen erst dann Nein, wenn es wirklich nicht mehr geht – und dann ist meist schon fünf nach zwölf. Versuchen Sie, in sich hineinzuhören. Scheuen Sie sich nicht davor, offen und ehrlich zu sagen, wann es Ihnen zu viel wird. Auch – und vor allem – Ihrem Partner und Ihren Kindern gegenüber. Diese zeigen oft mehr Verständnis, als wir meinen. Statt genervt „Ruhe, ich will meditieren!“ zu brüllen, führt ein „Kinder, ich möchte jetzt meditieren, weil ich gerade sehr viel tu tun habe und eine Pause brauche" dazu, dass die Kids bereitwillig leiser spielen oder gar mitmachen möchten.“

10. Die gemütliche Ecke

Haben Sie einen Platz in Ihrem Zuhause, an dem Sie sich besonders wohlfühlen? Etwa eine kuschelige Sofa-Ecke? Wenn nicht, richten Sie sich so einen Ort ein; einen Ort, an dem Sie sich mit guter Musik, spannenden Büchern, ein paar Keksen und einer Tasse Tee zurückziehen können. Im bequemen Jogginganzug und mit flauschigen Socken können Sie an diesem Platz rundum entspannen.