Themenbild: Frühling

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04/15/2021

Die bedeutendsten Denkmäler in Österreich

In Österreich befinden sich zehn Stätten, die zu UNESCO-Weltkulturerbe gezählt werden.

von Stefanie Blauensteiner

Welttage gibt es viele - auch den Internationalen Tag des Denkmals am 18. April. Seit 1982 wird an diesem Tag der Fokus auf Denkmäler und ihren Wert gelegt. Organisiert wird der Welttag von der von der international tätigen Organisation für Denkmalpflege ICOMOS („International Council on Monuments and Sites“) in Kooperation mit der UNESCO.

Bei den zahlreichen Denkmälern, die es in Österreich gibt, zählen zehn davon zu UNESCO-Weltkulturerbe. Das UNESCO-Weltkulturerbe zum Schutz des Kulturerbes und Naturerbes der Welt ist ein internationales Übereinkommen zwischen derzeit 193 Vertragsstaaten. Es besteht seit 1972, Österreich hat es 1992 unterzeichnet.

  • Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut (Oberösterreich)
  • Historisches Zentrum der Stadt Salzburg
  • Schloss und Gärten von Schönbrunn (Wien)
  • Semmering-Eisenbahn (Niederösterreich/Steiermark)
  • Stadt Graz – Historisches Zentrum und Schloss (Steiermark)
  • Wachau (Niederösterreich)
  • Historisches Zentrum von Wien
  • Neusiedler See (Burgenland)
  • Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
  • Alte Buchenwälder und Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas

Hallstatt

Zentrum von Salzburg

Schloss und Gärten von Schönbrunn

Semmering-Eisenbahn

Neusiedlersee

Historisches Zentrum von Graz

Welterbesteig in der Wachau

Pavillon mit Prähistorischen Pfahlbauten in Seewalchen am Attersee

Alte Buchenwälder in den Kalkaplen

Die Prähistorischen Pfahlbauten feiern Jubiläum

2011 wurde Österreich ein weiteres UNESCO-Kulturerbe zugesprochen: die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen. Diese Kulturstätte erstreckt sich nicht nur über Österreich, sondern auch über  Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien und die Schweiz. Insgesamt bilden 111 Pfahlbau-Gemeinden ein übergreifendes UNESCO-Weltkulturerbe, das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert.

In Österreich befinden sich drei dieser Pfahlbausiedlungen im Attersee, eine im Mondsee und eine im Keutschacher See in Kärnten. Ansonsten ist über die Pfahlbausiedlungen in Österreich relativ wenig bekannt. Wegen dieser verborgenen Informationen sind diese Siedlungen für die Archäologie besonders interessant, zumal sie die Hinterlassenschaften von Menschen sind. Aus diesem Grund wurde das Kuratorium Pfahlbauten gegründet, das als Trägerorganisation für das nationale Management des Welterbes gilt.

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